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MehrWert auf der Grünen Woche 2019

Stand:

Um die Wertschätzung von Lebensmitteln geht es uns auf der großen Ernährungsmesse in Berlin. Der Messeauftritt findet im Rahmen des NRW-Landesbeitrags statt.

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser am MehrWert-Stand

Welches Obst oder Gemüse verbirgt sich unter der Servierglocke? NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser lüftet bei ihrem Besuch am MehrWert-Stand das Geheimnis.

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Welche Menge an Lebensmitteln wirft eine Person in Deutschland durchschnittlich pro Jahr weg? Diese Frage stellt die Verbraucherzentrale NRW den Besucherinnen und Besuchern der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Zehn Tage lang ist das Projekt MehrWertKonsum vom 18. bis 27 Januar 2019 in der NRW-Halle mit einem Stand vertreten und lädt dazu ein, die Menge verschwendeter Lebensmittel zu schätzen: Sind es 31 bis 50 Kilogramm, 51 bis 70 oder 71 bis 90 Kilogramm, die jährlich pro Kopf in die Tonne wandern – statistisch gesehen? Durch das Einwerfen von Tennisbällen in drei Plexiglassäulen können die Messegäste ihr Votum abgeben.

Tatsächlich entsorgen in Deutschland laut einer Studie der Universität Stuttgart Industrie, Handel, Großverbraucher und Privathaushalte jedes Jahr insgesamt 11 Millionen Tonnen Lebensmittel als Abfall. In Privathaushalten landen laut der Untersuchung aus 2012 bundesweit jährlich rund 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Umgerechnet wirft jeder Bundesbürger also im Schnitt pro Jahr 81,6 Kilogramm weg.

Mitmach-Aktionen vermitteln Tipps zur richtigen Lagerung von Obst und Gemüse

Am häufigsten im privaten Haushalt entsorgt werden Obst und Gemüse, gefolgt von Brot und Backwaren. Dies hat eine repräsentative Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK SE) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ergeben, die 2018 vorgestellt wurde. Sie kommt auf 55 Kilogramm vermeidbarer Lebensmittelabfälle pro Kopf. Dass Möhren, Bananen, Kartoffeln oder Äpfel unappetitlich werden oder sogar verderben, liegt jedoch häufig an der falschen Lagerung. In zwei weiteren Mitmach-Aktionen des Projekts geht es daher auf unterhaltsame Weise um die richtige Aufbewahrung verschiedener Früchte und Gemüsesorten. Beim Rätsel „Wer bin ich?“ gilt es, anhand von Hinweisen auf Menükarten die unter Servierglocken verborgenen Lebensmittel zu erraten. „Wo es uns gefällt“ lautet das Motto für ein Sortierspiel, bei dem zehn Obst- und Gemüsesorten den richtigen Lagerungsorten in Kühlschrank oder Vorratsregal zugeordnet werden sollen. Denn wer frisch Gekauftes in geeigneter Weise aufbewahrt und rechtzeitig verbraucht, wird aktiv gegen die Vergeudung von Lebensmitteln, spart Geld und entlastet Umwelt und Klima.

→ www.lanuv.nrw.de/gruenewoche

Weitere Informationen rund um das Thema Lebensmittelabfälle gibt es auf der Website der Informationskampagne gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln Zu gut für die Tonne! 

Drei Herren lächeln in die Kamera.

Begegnung beim NRW-Empfang am Vorabend des Messebeginns: Dr. Thomas Delschen, Präsident des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV), Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), und Markus Schulte vom MehrWert-Team (v. l.) in der NRW-Halle.

Publikum am MehrWert-Stand

Umlagert: der MehrWert-Stand am ersten Messe-Samstag.

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser am MehrWert-Stand

Welches Obst oder Gemüse verbirgt sich unter der Servierglocke? NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser lüftet bei ihrem Besuch am MehrWert-Stand das Geheimnis.

Servierglocken

Die silbernen Servierglocken machen neugierig.

Hände sortieren Karten, auf denen Obst- und gemüsesorten abgebildet sind.

Gehören Bananen in den Kühlschrank? Wo sollte der Salat aufbewahrt werden, und welcher Platz im Vorratsregal ist geeignet zum Aufbewahren von Kartoffeln? Darum geht es beim Sortierspiel.

Mehrere Personen halten die Servierglocken des MehrWert-Rätsels in der Hand

Der Umweltausschuss des NRW-Landtags mit seiner Vorsitzenden Dr. Patricia Peill (2.v.l.)  informiert sich beim Rundgang durch die NRW-Halle über die MehrWert-Themen „Klimafreundliche Gemeinschaftsverpflegung“ und „Engagement für Nachhaltigkeit“.

Die Rheinische Kartoffelkönigin Jessica Krebbing am MehrWert-Stand.

Die Messe bietet viele Gelegenheiten zu Begegnungen und Gesprächen. Hier schaut die Rheinische Kartoffelkönigin Jessica Krebbing am Stand vorbei.

Aufsteller "Für Lehrkärfte und Caterer"

Für Lehrkräfte, Caterer und Verpflegungsverantwortliche an Kitas und Schulen hält das Projekt den Handlungsleitfaden „Klimagesunde Schulverpflegung“ bereit. 

Umwelt-Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann und LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen

Besuch unmittelbar nach der offiziellen Eröffnung der NRW-Halle: Umwelt-Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann (links) und LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen.

MehrWert-Stand auf der IGW 20149

Rätsel, Sortierspiel und Schätzfrage: Zu drei Mitmach-Aktionen rund um die richtige Lagerung von Obst und Gemüse und die Wertschätzung von Lebensmitteln werden die Messegäste eingeladen.

Eine Frau am MehrWert-Stand wirft einen Ball in eine Rohre (Spiel)

Welche Menge an Lebensmitteln landet in Deutschland pro Person und Jahr im Müll? Dies können die Besucherinnen und Besucher im Rahmen des NRW-Hallenquiz schätzen und ihr Votum durch das Einwerfen eines Tischtennisballs in eine Plexiglasröhre abgeben.

Zwei Frauen sehen nach, was sich unter den Servierglocken am MehrWert-Stand befindet.

Maria Schoppengerd vom MehrWert-Team löst mit einer Messebesucherin das Rätsel „Wo es uns gefällt“.

Eine "Riesenmöhre" (kostümiert) am Stand

Möhriges Zusammentreffen: Maskottchen Max Möhre entdeckt unter der Servierglocke sein frisches Pendant. 

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