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Mehr wissen, klimafreundlich essen

Stand:
  • Schülerinnen und Schüler erfahren im Rahmen des MehrWert-Bildungsangebots für den Unterricht, wie sie als „Zukunftsesser“ zum Klimaschutz beitragen können.
  • Die „Fridays for Future“-Demonstrationen zeigen: Der Klimawandel bewegt viele Schülerinnen und Schüler. Sie fordern konsequentes Handeln, machen sich aber auch Gedanken, wie sie selbst klimabewusster leben können. 
Ein Plakat wird gestaltet
Off

Ergänzung zu einer klimafreundlichen Schulmensa  

Was jeder ganz konkret beim Thema Essen tun kann, vermittelt das Bildungsangebot „Zukunftsesser“ des MehrWert-Projekts. Denn unsere Ernährung hat erheblichen Anteil an den klimabelastenden Emissionen. Ergänzend zu Abfallmessungen in Schulmensen und Speiseplan-Checks werden im Unterricht Themen wie Lebensmittelverschwendung, Regionalität und Saisonalität, Klimabilanz verschiedener Lebensmittel und richtige Lagerung aufgegriffen. Motivierend und spielerisch geht es darum, Konsum- und Alltagskompetenz zu fördern und die Zusammenhänge zwischen Ernährungsweise und Klimaschutz zu vermitteln. So soll auch die Akzeptanz für Veränderungen, die im schulischen Speisenangebot vorgenommen werden, gefördert werden.

Jugendliche Protagonisten als Identifikationsfiguren 

Zu Beginn der Unterrichtseinheit lernen die Jugendlichen die fiktiven Protagonisten Sophie und Tim kennen. Das sind zwei 16 Jahre alte Klimaschützer, die sich intensiv mit rülpsenden Kühen, die das Gas Methan ausstoßen, weit gereistem „Superfood“ oder dem massenweisen Wegwerfen von Lebensmitteln beschäftigt haben. Sophie und Tim führen ins Thema ein und laden dazu ein, sich in Gruppenarbeit mit vier Spielstationen zu beschäftigen. 

Vier Stationen zu Ernährung und Klimaschutz 

Bei der Station „Saisonhelden“ geht es darum zu erfahren, wann verschiedene Gemüsesorten bei uns im Freiland geerntet werden können und daher besonders klimafreundlich sind. Unter dem Motto „Lieblingsplatz – wo es uns gefällt“ werden verschiedene Obst- und Gemüsesorten den geeigneten Lagerorten zugeordnet. Bei „Endstation Tonne“ stehen die Mengen und Ursachen von Lebensmittelabfällen im Mittelpunkt. Und die unterschiedliche CO2-Bilanz von pflanzlichen und tierischen Produkten ist an der Station „Probiert doch mal!“ am Beispiel von Milch zu entdecken. 

Plakate zum Aufhängen in der Mensa 

Die Ergebnisse halten die Schülerinnen und Schüler jeweils auf Plakaten fest, die  anschließend zum Beispiel in der Mensa aufgehängt werden können. So erfahren auch andere, wie sie als „Zukunftsesser“ einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. 

Das Bildungsangebot ist geeignet für die Jahrgangsstufen 7 bis 10. Eine Einheit umfasst 90 Minuten (Doppelstunde) und kann beispielsweise in die Unterrichtsfächer Arbeitslehre (HW/TC/WI), Gesellschaftslehre (EK, GE, POL), Religion oder Ethik eingebunden werden. Die Bildungseinheiten werden von Mitarbeiterinnen des Projekts MehrWertKonsum durchgeführt und richten sich an Schulen, die an den Beratungs- und Unterstützungsangeboten für eine abfallarme und klimafreundliche Schulverpflegung teilnehmen.

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