Klimaschutz auf dem Speiseplan: Urkunden als Dank für engagierte Kitas

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Durch die Erfassung von Speiseabfällen und die Analyse von Speiseplänen verfolgen immer mehr Kitas das Ziel, die Verpflegung nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. Das Projekt MehrWertKonsum unterstützt sie dabei.

Anerkennung für den Einsatz für eine abfallarme und klimafreundliche Verpflegung und die Teilnahme am Projekt MehrWertKonsum.

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Ein gesundes Essen, das den Kindern schmeckt – und bei dem möglichst wenig Reste übrig bleiben, die weggeworfen werden müssen. Für dieses Ziel haben sich bereits viele Kitas mit Unterstützung des Projekts MehrWertKonsum eingesetzt. Durch die Erfassung von Speiseabfällen und die Analyse von Speiseplänen wurden gemeinsam Schritte eingeleitet, um die Verpflegung nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten.

Als Anerkennung für ihr Engagement und Dank für die Teilnahme am Projekt erhielten Einrichtungen jetzt eine Urkunde und einen Fensteraufkleber, mit dem sie zeigen können: "Klimafreundliche Verpflegung – wir machen mit!"


Hohe Motivation trotz vieler Herausforderungen durch die Corona-Pandemie

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie machten es erst jetzt möglich, sich persönlich für eine Überreichung der Urkunden zu treffen. Und auch dabei waren natürlich die Abstands- und Hygienevorschriften zu beachten.

Für die Kindertageseinrichtungen ist es weiterhin täglich eine Herausforderung, unter Corona-Bedingungen einen Regelbetrieb mit Mittagsverpflegung zu organisieren. Umso anerkennenswerter ist die Motivation, sich dennoch für eine möglichst nachhaltige und klimafreundliche Verpflegung einzusetzen.

Viele tolle Umsetzungsbeispiele

In der Kita der Kölner Elterninitiative Südstadtkinder e.V. beispielsweise ergab die Analyse der Abfälle, dass die Portionen etwas zu groß waren und vor allem zu viele Stärkebeilagen angeboten wurden. Hier wurden die Mengen angepasst. Die Kinder werden jetzt immer noch satt, doch es bleibt kaum mehr etwas übrig. Außerdem wird das Gemüse jetzt nicht mehr vom Supermarkt bezogen, sondern von einem Händler geliefert, wodurch  mehr regionale Produkte verwendet werden können und zugleich weniger Verpackungsmüll anfällt.

Auch die Kindertagesstätte Von-Ketteler-Straße räumt dem Thema Ernährung einen großen Stellenwert ein. Salat, Gemüse und Kräuter für die Frischeküche wachsen im neu angelegten Gemüsegarten. Ein bebilderter Speiseplan und eine zweisprachige mündliche Beschreibung der der Gerichte informiert Kinder und Eltern über das tägliche Angebot.

Dass am besten schmeckt, was man selbst gekocht hat, stellt die Kita St. Barbara in Essen Kupferdreh bei regelmäßigen Kochaktionen fest. Weil Ökologie, Nachhaltigkeit und Klimaschutz dem ganzen Team besonders am Herzen liegen, nahm die Einrichtung gerne am Projekt MehrWertKonsum teil.

Klimafreundliche Ernährung bleibt wichtiges Thema

Kölner Kitas und Familienzentren werden jetzt im Projekt „StErn-Kita“ des Ernährungsrats Köln weiter daran arbeiten, eine Verpflegung mit Lebensmitteln aus der Region zu etablieren, um so Landwirte aus der Kölner Umgebung zu stärken und durch kurze Transportwege vom Land in die Stadt zum Klimaschutz beizutragen.

Und auch im Projekt MehrWertKonsum haben Einrichtungen weiterhin die Möglichkeit, sich mit dem Thema klimafreundliche Ernährung zu befassen, an Info-Veranstaltungen teilzunehmen und Workshop-Angebote zu nutzen.

Kindertageseinrichtungen, die ihr Verpflegungsangebot abfallarm und klimafreundlich gestalten wollen, können die Unterstützungsangebote des Projekts MehrWertKonsum nutzen. Information über die Angebote

Übersicht über alle Veranstaltungen des Projekts MehrWertKonsum.

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