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Sechs Monate Verbraucherinformation auf der Landesgartenschau

Wie sich Nachhaltigkeit und Klimaschutz zum Wohle des eigenen Geldbeutels auch im Garten umsetzen lassen, hat MehrWert NRW zusammen mit dem Projekt Energiewende in der Verbraucherzentrale NRW an den vollen 187 Tagen der Landesgartenschau in Bad Lippspringe gezeigt.

Ulrike Schell und Udo Sieverding, Verbraucherzentrale NRW.
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"Hobbygärtner stecken zum Teil viel Geld und Mühe in ihre grünen Oasen. Wir haben ihnen hier ganz praktisch gezeigt, wie sie dabei Energie und Ressourcen sparen können. Dabei kommt man natürlich schnell ins Gespräch auch über andere Energie-Knackpunkte, vor allem im Eigenheim", sagte Udo Sieverding, Leiter des Bereichs Energie in der Verbraucherzentrale, wenige Tage vor dem Ende Landesgartenschau. Die Projekte Energiewende und MehrWert NRW informieren noch bis zum 15. Oktober im Eingangsbereich des Kaiser-Karls-Parks zum "Leihen und Mieten von Gartengeräten" und "Strom sparen und erzeugen im Garten".

Ulrike Schell, Leiterin des Bereichs Ernährung und Umwelt in der Verbraucherzentrale, berichtete Näheres: "Mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher haben wir persönlich erreicht und mit ihnen zum Beispiel besprochen, welche Alternativen es zum Kauf von Gärtengeräten gibt. Schließlich kommen Vertikutierer oder Häcksler nur selten zum Einsatz. Wer sie leiht oder mietet, tut etwas für die Umwelt und spart Geld – sollte dabei aber ein paar Dinge beachten." Zu diesen Themen von MehrWert NRW kamen die Stromspar-Tipps des Projekts Energiewende, die von der Rasenpflege über die Außenbeleuchtung bis zum Gartenteich reichten.

"Die Verbraucherzentrale hat mit viel Engagement im wahrsten Sinne des Wortes Mehrwert für unsere Besucherinnen und Besucher geschaffen und dazu beigetragen, dass neben der mottogebenden Blumenpracht und Waldidylle auch Verbraucherschutz und Nachhaltigkeit mit der LGS verbunden werden", sagte Erika Josephs, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Bad Lippspringe 2017 GmbH.

Von links nach rechts: Marie-Luise Heuwinkel (Energie-Aktionsteam), Ulrike Schell, Erika Josephs, Udo Sieverding (Verbraucherzentrale NRW) und Tanja Hochwald (Umweltberaterin).
Von links nach rechts: Marie-Luise Heuwinkel (Energie-Aktionsteam), Ulrike Schell, Erika Josephs, Udo Sieverding (Verbraucherzentrale NRW) und Tanja Hochwald (Umweltberaterin). (Foto: Klaus Externest)

Die 10.000 Kontakte stammten allein aus den rund 80 Tagen, an denen Verbraucherberater vor Ort im Einsatz waren. Doch auch sonst standen Mitmachmodule und Infomaterialien im Zelt auf dem Gärtnermarkt bereit.

Weitere Denkanstöße etwa zum gesunden Gärtnern bot die Verbraucherzentrale im Juli und August mit der Ausstellung "Einfach machen! Ideen für nachhaltigen Konsum" im Kongresshaus. Leben ins Grüne Klassenzimmer der Landesgartenschau brachte sie zudem mit Workshops zu den Themen Ernährung, Abfallvermeidung und Solarenergie.

Die Informationen zum Leihen und Mieten von Gartengeräten sowie zum Energiesparen im Garten stehen auch nach dem Ende der Landesgartenschau online.

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