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Gegen Lebensmittelverschwendung: Weniger, aber dafür häufiger einkaufen

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Kleine, bedarfsgerechte Einkäufe sind für viele Verbraucher die sinnvollste Möglichkeit, im Alltag Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Dies ergab eine Umfrage im Auftrag von MehrWert NRW.

Lebensmittelabfälle Zeichnung
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Was sind Verbraucher bereit zu tun, um im Alltag Lebensmittelabfälle zu vermeiden? Das wollte das Projekt MehrWert NRW erfahren. In einer repräsentativen Befragung zum Thema „Wertschätzung von Lebensmitteln“, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von MehrWert NRW durchgeführt hat, gaben 1017 Bürgerinnen und Bürger aus Nordrhein-Westfalen dazu Auskunft.

Ergebnis: Kleinere, dafür aber bedarfsgerechte Einkäufe sehen 39 Prozent der Befragten als die sinnvollste Möglichkeit an, um weniger Essbares wegzuwerfen. Sie würden dafür auch die Mühe auf sich nehmen, häufiger einkaufen zu gehen. Jeweils ein Fünftel der Umfrageteilnehmer (21 Prozent) hält eine sachgerechte Lagerung von Lebensmitteln beziehungsweise das Aufessen von Resten, auch wenn wenig Lust darauf besteht (19 Prozent), für die besten Möglichkeiten gegen Lebensmittelverschwendung. Nur für relativ wenige Verbraucher ist es die sinnvollste Maßnahme, sich zum Beispiel im Restaurant die Reste von nicht gegessenen Speisen einpacken zu lassen (neun Prozent) oder besonders lange haltbare Lebensmittel zu kaufen (sieben Prozent). „Wenn die Vorräte zu groß sind, muss schnell etwas weggeworfen werden. Mit kleineren Einkäufen kann hingegen bedarfsgerecht geplant werden. Daher haben Verbraucher hier eine passende Strategie gegen Lebensmittelverschwendung erkannt“, so Dr. Jonas Grauel, Leiter Wissensmanagement im Projekt MehrWert NRW.  

Alle Ergebnisse der Befragung werden auf der Tagung „Lebensmittel wertschätzen – vom Acker bis zum Teller“ am 7. Juni 2018 in Düsseldorf vorgestellt.

Das Programm und ein Online-Anmeldeformular gibt es unter www.mehrwert.nrw/tagung

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