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Über die Aktion "NRW repariert"

Produkte länger zu nutzen, ist ein wichtiger Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz. Wertvolle Rohstoffe und viel Energie könnten eingespart werden, wenn beispielsweise Elektrogeräte, aber auch Unterhaltungselektronik wie Smartphones und Spielekonsolen sowie Alltagsgegenstände im Falle eines Defekts repariert anstatt weggeworfen würden. Dafür will die Aktion „NRW repariert“ sensibilisieren. Das Projekt MehrWert NRW der Verbraucherzentrale NRW knüpft damit auch an die Europäische Woche der Abfallvermeidung 2017 an, die unter dem bundesweiten Motto „Gib Dingen ein zweites Leben“ steht.

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Logo der Aktion "NRW repariert"

Verbraucherinnen und Verbrauchern erhalten im Rahmen der Aktion praktische Hinweise, wie sie reparaturfreundliche Gegenstände schon beim Kauf erkennen und wohin sie sich im Reparaturfall wenden können.

In allen 61 Beratungsstellen in NRW sind die Menschen eingeladen, beispielhafte Produkte wortwörtlich unter die Lupe zu nehmen und Kriterien für eine gute Reparierbarkeit zu entdecken. Ist der Akku fest verbaut? Lässt sich das Gehäuse eines Gerätes leicht öffnen? Gibt es einen Ersatzteil- und Reparaturservice? Sind Reparaturanleitungen frei verfügbar? Diesen Fragen kann im Rahmen eines Quizspiels auf den Grund gegangen werden. Die Aktion „NRW repariert“ will Verbraucherinnen und Verbraucher  zudem darin bestärken, ihre Rechte beispielsweise im Hinblick auf Gewährleistung und Garantie wahrzunehmen.

Infostand "NRW repariert" in den Beratungsstellen der verbraucherzentrale NRW.
In den 61 Beratungsstellen können Verbraucher beispielhafte Produkte wortwörtlich unter die Lupe nehmen. (Foto: Tanja Pickartz)

Zugleich haben die Verbraucherinnen und Verbraucher im Rahmen der Aktion die Möglichkeit, ein Feedback an Hersteller und Politik zu formulieren. Denn häufig scheitern Reparaturen daran, dass sie für Konsumenten mit zu hohem zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden sind.

Reparier-Workshops in 25 Städten

Des Weiteren vermitteln Workshops in 25 Städten Grundkenntnisse darüber, wie einfache Reparaturen selbst durchzuführen sind oder wer dabei helfen kann. In rund 150 Reparatur-Cafés setzen sich ehrenamtliche Reparateure bereits dafür ein, dass Dinge ein zweites Leben erhalten. Auch dieses Engagement macht das Projekt MehrWert NRW im Rahmen der Aktion sichtbar.

Nicht zuletzt greift „NRW repariert“ den Trend zum Selbermachen auf und zeigt, dass ein nachhaltigerer Konsum möglich und einfach umsetzbar ist. 

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