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Über die Aktion "NRW repariert"

Produkte länger zu nutzen, ist ein wichtiger Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz. Wertvolle Rohstoffe und viel Energie können eingespart werden, wenn beispielsweise Elektrogeräte, aber auch Unterhaltungselektronik wie Smartphones und Spielekonsolen sowie Alltagsgegenstände im Falle eines Defekts repariert anstatt weggeworfen werden. Darauf hat das Projekt MehrWert NRW im November und Dezember 2017 mit der Aktion „NRW repariert“ aufmerksam gemacht.

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Logo der Aktion "NRW repariert"

Praktische Tipps in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW

Verbraucherinnen und Verbrauchern erhielten im Rahmen der Aktion praktische Hinweise, wie sie reparaturfreundliche Gegenstände schon beim Kauf erkennen und wohin sie sich im Reparaturfall wenden können. In allen 61 Beratungsstellen der Verbraucherzentrale in NRW waren die Menschen eingeladen, beispielhafte Produkte wortwörtlich unter die Lupe zu nehmen und Kriterien für eine gute Reparierbarkeit zu entdecken.

  • Lässt sich das Gehäuse eines Gerätes leicht öffnen?
  • Können Verschleißteile und Akkus ohne großen Aufwand ausgetauscht werden?
  • Gibt es einen Ersatzteil- und Reparaturservice?
  • Sind Reparaturanleitungen frei verfügbar?

Diesen Fragen konnte im Rahmen eines Quizspiels auf den Grund gegangen werden. Zusätzlich bot eine Checkliste Orientierung.

Infostand "NRW repariert" in den Beratungsstellen der verbraucherzentrale NRW.
In den 61 Beratungsstellen können Verbraucher beispielhafte Produkte wortwörtlich unter die Lupe nehmen. (Foto: Tanja Pickartz)

Workshops vermittelten Grundkenntnisse im Reparieren

Ein Wegweiser für Reparaturen erklärte was zu tun ist, wenn Dinge kaputt gegangen sind. Die Tipps reichten von der Inanspruchnahme von Gewährleistung und Garantie bis hin zum Umgang mit professionellen Reparaturbetrieben.

Des Weiteren vermittelten Workshops in 25 Städten Grundkenntnisse darüber, wie einfache Reparaturen selbst durchgeführt werden können. Themen waren unter anderem die Fehlerdiagnose bei nicht funktionierenden  Elektrogeräten, der richtige Umgang mit Kleber sowie das Beheben eines Kabelbruchs. Die Umweltberaterinnen und -berater der Verbraucherzentrale zeigten, wie man lötet, schraubt, isoliert und elektrische Kontakte säubert – teilweise gemeinsam mit örtlichen Reparatur-Initiativen und anderen Partnern.

Engagement von Reparatur-Cafés aufgezeigt

Im Rahmen der Europäische Woche der Abfallvermeidung 2017 unter dem  Motto „Gib Dingen ein zweites Leben“ rief MehrWert NRW außerdem dazu auf, ein Zeichen fürs Reparieren zu setzen.

Im ganzen Land machten Reparatur-Cafés mit und öffneten zum Teil zu Extra-Terminen. In gut 150 Initiativen in Nordrhein-Westfalen setzen sich viele ehrenamtliche Reparateure dafür ein, dass Dinge länger genutzt und Ressourcen geschont werden. Dieses Engagement wollte das Projekt MehrWert NRW im Rahmen der Aktion sichtbar machen.

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