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Ein Reparatur-Café aufbauen

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Was ist ein Reparatur-Café?

Eine Reparatur-Initiative [= Reparatur-Café oder Repair-Café] ist eine Veranstaltung, bei der kaputte Alltags-Gegenstände gemeinschaftlich repariert werden. Repair-Cafés werden in der Regel von ehrenamtlich engagierten Reparaturhelfern organisiert, die dort „Hilfe zur Selbsthilfe“ anbieten.

In angenehmer Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen wird dort gemeinsam repariert, geklebt oder gelötet. Defekte Geräte, wie zum Beispiel Staubsauger, Toaster, Kaffee- oder Nähmaschinen werden gegen freie Spende unter der Anleitung fachkundiger Reparaturhelfer repariert. Devise ist: Es werden nur Geräte repariert, die die Gäste eigenständig zum Reparatur-Café tragen können.

Dabei ist jede Reparatur-Initiative so individuell wie die Initiatoren und Unterstützer, die dahinter stecken.

Die Veranstaltungen finden meist einmal im Monat statt. In einigen Initiativen werden Fahrräder repariert, in anderen sogar Messer geschärft oder das Bedienen von Smartphones erklärt.

Reparieren im Repair-Café

Drei gute Gründe für ein Reparatur-Café

  • Gemeinschaft und Begegnung: Eine Reparatur-Initiative bietet nicht nur Hilfe zur Selbsthilfe, ein Reparatur-Café ist auch Treffpunkt in der Nachbarschaft, ein Ort der Begegnung und des gemeinschaftlichen Schaffens.
  • Ressourcenschonung: Jedes Gerät, das repariert wird, wird nicht weg geworfen. Dies verlängert die Nutzungsdauer von Alltagsgegenständen und Elektrogeräten und schont Ressourcen aber auch den Geldbeutel. Der CO2 -Rechner für Reparaturinitiativen zeigt z.B. auf, wie viel CO2-Emissionen durch eine Reparatur eingespart wird.
  • Ein Reparatur-Café stellt keine Konkurrenz zu gewerblichen Dienstleistern dar, die Reparaturen, die durch ein Reparatur-Café gegen freie Spende durchgeführt werden sind oft zu aufwendig und kostspielig und werden von Reparatur-Dienstleistern kaum durchgeführt. Außerdem leitet ein Reparaturhelfer im Café nur an, das Konzept basiert immer auf der gemeinschaftlichen Reparatur des Gerätes.

Ein Reparatur-Café starten

Um einen Einblick zu bekommen, wie ein Reparatur-Café abläuft, ist es hilfreich, als Gast eine bestehende Initiative in der Nähe zu besuchen. Dort kann man mit den Betreibern des Reparatur-Cafés sprechen und sich einen guten Überblick über die Abläufe, die nötigen Werkzeuge sowie personellen und zeitlichen Ressourcen verschaffen. In Deutschland gibt es mittlerweile über 800 Orte (Quelle: Bericht der Anstiftung/Netzwerk Reparatur-Initiativen:  www.reparatur-initiativen.de) an denen gemeinsam repariert wird. Wo in NRW eine Initiative in der Nähe repariert, ist auf der MehrWert NRW Initiativenkarte zu finden. Eine Übersicht aller Initiativen in Deutschland und vieler Reparaturveranstaltungen bietet die Karte des Netzwerkes der Reparatur-Initiativen.

Aufgaben und benötigtes Personal

Zeichnung: Kaffee und KuchenDie wichtigste Ressource für eine Reparatur-Initiative sind deren Mitglieder. Ohne ehrenamtlich engagierte Mitmachende keine Initiative. Für den Aufbau einer Initiative ist es daher ratsam, mit einem Team von mindestens vier bis fünf Personen zu starten.

Um neue Mitglieder zu finden sowie das eigene Team gut zu organisieren ist es wichtig, die einzelnen Aufgaben, die in einem Repair-Café anfallen können, zu kennen.

Die Aufgaben:

  • Hilfe bei der Reparatur von Gegenständen: Untersuchen der der eingelieferten defekten Geräte und Hilfe Unterstützung bei der Fehlerbehebung. Meist durch kundige Laien oder ehrenamtliche Experten umgesetzt. Welche Geräte bei den jeweiligen Initiativen repariert werden, hängt von den Interessen und Fähigkeiten der Mitglieder ab.
  • Organisation und Planung: Termine festlegen, Räumlichkeiten und ehrenamtliches Personal gewinnen, Kuchen und Kaffee Spenden organisieren, Gäste begrüßen und Reparaturen koordinieren.
  • Öffentlichkeitsarbeit: Zum Beispiel Bekanntmachung der Initiative über Flyer, Pflege und Einrichten einer Homepage, Einladung der lokalen Presse (Zeitung oder Radio) für Presseberichte. Bericht in der lokalen Presse.

Engagierte Helfer/innen finden

Potentielle Unterstützer/-innen kommen oft aus dem eigenen Umfeld. Nach dem Schneeball-Prinzip lohnt es sich, Freunden, Bekannten oder Nachbarn von der Idee zur Gründung eines Reparatur-Cafés zu erzählen und diese zu fragen, ob sie jemanden kennen, der Interesse haben könnte. In bestehenden Reparaturinitiativen engagieren sich sehr häufig Fachleute (z.B. Elektoringenieure/-techniker, Handwerker), die im Ruhestand sind.

Ein Aushang am Schwarzen Brett im Supermarkt, im Gemeindezentrum oder im Baumarkt bietet die Möglichkeit weitere Mitstreiter für die Initiative zu finden. Hier hilft eine konkrete Aufgabenbeschreibung, um gezielt Helfer/-innen zu finden.

Für den Aufbau einer Reparatur-Initiative lohnt es sich örtliche Verbände, Vereine oder Initiativen anzusprechen, die sich für mehr Ressourcenschonung oder Gemeinschaft einsetzen. Manche können die Gründung eines Reparatur-Cafés hauptamtlich unterstützen. Dazu gehören unter anderem: Quartiersmanager, Nachbarschaftszentren oder kirchliche Institutionen. Wissen und Erfahrungen findet man beispielsweise auch über Umweltverbände wie BUND, Greenpeace oder Transition Town-Gruppen.

Eine weitere Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement vor Ort bieten die Freiwilligenagenturen in NRW.

Lesen Sie zahlreiche weitere Ideen und Anregungen, wie neue Mitglieder gesucht und gefunden werden können.


Die richtigen Räumlichkeiten

Checkliste für die Auswahl der Räumlichkeiten

☐ Helligkeit? Gibt es ausreichend Tageslicht oder die Möglichkeit über Steh- oder Tischlampen die Arbeitstische zu beleuchten?

☐ Größe? Für vier Reparaturplätze und einen Warte-/ Kuchenbereich sollten mindestens 40 m2 zur Verfügung stehen

☐ Ausreichende und sichere Stromversorgung? (über FI-Schutzschalter)

☐ Bestuhlung? Gibt es genügend Tische und Stühle für Arbeitstische, Empfang und Café-Bereich?

☐ Abschließbare Lagermöglichkeit? Wenn Werkzeuge und Ersatzteile im Veranstaltungsort gelagert werden sollen, ist es nötig einen sicheren Abstellplatz dafür zu haben.

☐ Erreichbarkeit? Ideal ist es, wenn das Reparatur-Café gut zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist.

☐ Kaffeeküche? Gibt es die Möglichkeit Kaffee zu kochen? Geschirr zu benutzen und zu spülen?

☐ W-LAN vorhanden? Einige Reparaturanleitungen kann man direkt im Internet aufrufen.

Tipp: Um einen passenden und kostengünstigen Raum zu finden, können umliegende Gemeindezentren, örtliche Begegnungszentren/Bürgerzentren, kirchliche Institutionen, paritätische Verbände oder Nachbarschaft-Treffs angefragt werden. Diese sind in den meisten Fällen von der Idee des Reparatur-Cafés begeistert und können die Idee manchmal auch organisatorisch unterstützen.


Finanzielle und materielle Mittel

Für eine Reparatur-Veranstaltung können verschiedene Kosten anfallen, je nachdem wie die Initiative organisiert ist und auf welche Spenden und Kooperationen sie zurückgreifen kann:

  • Raumkosten für Miete inklusive Stromversorgung
  • Werkzeug, Materialien und eventuell Ersatzteile
  • Versorgung mit Snacks, Kuchen(-zutaten) und Getränken
  • Versicherung für die Initiative
  • Öffentlichkeitsarbeit: Druck von Flyern und Plakaten

Einerseits fallen einige laufende Kosten an, andererseits ist die Bereitschaft der Gäste zu spenden in aller Regel ausreichend vorhanden.

Sparschwein

So können die meisten Initiativen die anfallenden Kosten durch die Spendeneinnahmen der regelmäßig statt findenden Veranstaltungen decken. Dennoch sollte darauf geachtet werden, die Spendendose gut sichtbar im Raum aufzustellen und ausreichend darauf hinzuweisen.

Tipps rund ums Werkzeug

  • Ersatzteile, die nicht vorrätig sind, werden in der Regel von den Besitzern der Geräte selbst gekauft.
  • Für fehlendes Werkzeug und weitere Sachspenden kann man die örtlichen Gewerbetreibenden ansprechen oder einen Spendenaufruf im Gemeindeblatt oder in einem Stadtteilmagazin starten. Je konkreter das benötigte Werkzeug benannt wird, umso eher erhält man nützliche Spenden.
  • Oft lohnt sich aber auch eine Aufforderung im Rahmen der Reparatur-Veranstaltung selbst. Viele Gäste sind bereit, doppeltes oder nicht mehr benötigtes Werkzeug aus dem eigenen Haushalt an die Initiative zu spenden.


Weitere Informationen rund um die Finanzierung von bürgerschaftlichem Engagement.


Versicherung und Haftung

Die Tätigkeiten in einem Reparatur-Café: das gemeinschaftliche Reparieren von defekten Geräten und Alltagsgegenständen, vom Schaukelpferd über den Toaster bis zum Wasserkocher, insbesondere das Reparieren von Elektrogeräten ist mit gewissen Gefahren und Risiken verbunden. Da die Tätigkeit aber weder im privaten Haushalt noch im klassischen Arbeitsverhältnis stattfindet, sondern im Ehrenamt, gelten besondere rechtliche Regelungen. Darüber sollte man sich mit der Initiative frühzeitig informieren und nötige Maßnahmen, zum Beispiel den Abschluss einer passenden Versicherung, treffen.

Tipp: Der Verbund der Offenen Werkstätten hat eigens für ehrenamtliche Reparaturinitiativen eine Jahreshaftpflicht für ca. 100 Euro pro Jahr ausgehandelt. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Verbund. Die Mitgliedergebühr beläuft sich in 2018 auf 15 Euro/Jahr. Mehr Informationen finden sich hier.

Sicherheitsstandards für einen Versicherungsschutz (z.B. Prüfungszeugnisse oder Befähigungen durch die Helfer/-innen) gibt es nicht. Eine Ein- und Ausgangsprüfung der Geräte ist sinnvoll, diese ist aber nicht verpflichtend vorgeschrieben, um versichert zu sein. Durch gut organisierte und protokollierte Arbeitsabläufe und Absprachen im Team, die Anwendung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen und Verhaltensregeln und auch des gesunden Menschenverstands kann man potentielle Gefahren auf ein Mindestmaß reduzieren.

Generell gilt:

  • In einem Reparatur-Café gibt es keinen Anspruch auf eine (erfolgreich) durchgeführte Reparatur.
  • Im Zweifel, bei fehlendem Wissen oder Werkzeug sollte eine Reparatur nicht durchgeführt werden.
  • Für die Reparatur dürfen nur Werkzeuge/ Geräte verwendet werden, die in einem einwandfreien Zustand sind
  • Die Gäste haben die Sicherheitsmaßnahmen und Informationen zur Reparatur-Initiative zur Kenntnis genommen und das Haftungsformular bei der Anmeldung unterschrieben
  • Offene und ehrliche Kommunikation mit den Gästen

Reparatur-Initiativen gelten in NRW mittlerweile als „klassisches Ehrenamt“ und demnach gelten für ehrenamtliche Reparatur-Initiativen und deren Mitglieder dieselben Rechte und Pflichten wie für „klassische“ Strukturen im Ehrenamt (zum Beispiel Freiwillige Feuerwehr, NABU-Ortverbände oder ehrenamtliche Sporttrainer). Dies bedeutet: es gelten die in NRW festgelegten Richtlinien zum Versicherungsschutz und zur Haftpflichtversicherung wie für andere Ehrenamtlich Engagierte. Weitere Informationen dazu stellt die Landesregierung NRW unter www.engagiert-in-nrw.de/sicherheit zur Verfügung.

Für die sichere Durchführung eines Reparatur-Cafés zu beachten

Versicherung und Haftung

  • Im Falle eines Reparatur-Cafés spielt hierbei vor allem die Unfall- und Haftpflichtversicherung eine Rolle. Eine Haftpflichtversicherung kann über den Verbund Offener Werkstätten abgeschlossen werden. Haftung heißt die Verpflichtung zum Schadensersatz bei Schädigung (Sach- oder Personenschaden) Dritter, im Falle eines Reparatur-Cafés der Gäste. Dies kann selbst bei Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen nie gänzlich ausgeschlossen werden (Gefährdungshaftung). Daher empfiehlt es sich, sich als Reparatur-Initiative in Gründung über eine Absicherung in Form einer passenden Versicherung Gedanken zu machen. Nur für nicht rechtsfähige Initiativen bietet die Landesversicherung NRW einen  Haftplichtversicherungsschutz, alle ehrenamtlich Engagierten in NRW sind über das Land NRW unfallversichert. Weitere Informationen sind im Flyer "Sicherheit im Ehrenamt - Versicherungsschutz für freiwilliges Engagement" und in den Informationen zur Versicherung nachzulesen.
  • Die Regeln und Abläufe eines Reparatur-Cafés sowie die geltenden Haftungsansprüche sind den Gästen klar zu kommunizieren und deren Einverständnis sollte per unterschriebenem Formular eingeholt werden. Die hier zum Download angebotenen Vorlagen für Informationsblätter und Formulare für Reparatur-Cafés sind als Empfehlungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu betrachten:
    Haftungsbegrenzung - Beispiel (PDF, 338 KB)
    Hinweise zur Lebensmittelhygiene - Beispiel (PDF, 602 KB)
    Infoblatt Reparaturcafé - Beispiel (PDF, 321 KB)


Reparatur von Elektrogeräten

  • Für die Reparatur von Elektrogeräten gelten in Deutschland strenge Vorschriften. Elektroreparaturen erfordern im Gegensatz zu anderen Reparaturen erhöhte Sicherheitsvorschriften. Die Reparatur von Elektrogeräten sollte nach festgelegten Standards erfolgen und bei erfolgter Reparatur sind die Geräte elektrotechnisch zu prüfen. Die Prüfung sollte protokolliert werden und als Prüfprotokoll im Reparatur-Café gesammelt werden. Die Prüfung erfolgt nach DIN Norm (DIN VDE 0701-0702 Prüfung nach Instandsetzung, Änderung elektrischer Geräte – Wiederholungsprüfung elektrischer Geräte – Allgemeine Anforderung für die elektrische Sicherheit)  und sollte durch eine entsprechend qualifizierte Person und dem richtigen Mess- und Prüfgerät erfolgen. Weitere Hinweise zur korrekten Prüfung von Elektrogeräten sowie Vorlagen zur entsprechenden Dokumentation sind auf den Seiten des Netzwerk Reparatur-Initiativen zu finden.
     

Sicherheit am Arbeitsplatz

Um Gefahren zu vermeiden ist auf eine sichere Arbeitsumgebung zu achten. Sind lose Kabel gut am Boden verklebt und stellen keine Stolperfalle dar? Gibt es einen Fehlerstrom-Schutzschalter? Wie eine sichere Umgebung insbesondere für Elektroreparaturen aussehen sollte, sind auf den Seiten des Netzwerkes Reparatur-Initiativen unter Praxistipps zu finden.

Kuchenbuffet und Hygiene

Bei Kuchenspenden sollte auf Produkte mit nicht erhitzten tierischen Produkten verzichtet werden, die einer Kühlung bedürfen (z.B. frische Sahne/Schlagsahne). Die Spenden (also durchgebackene Kuchen) sollten in verschließbaren Behältern (z.B. Kuchenplatte mit Deckel) abgegeben und präsentiert werden. Die freiwilligen Bäcker/-innen sollten außerdem zu ihrer Spende das Rezept bzw. die verwendeten Zutaten mitliefern, die neben dem Kuchen ausgelegt werden. Unabhängig davon, wie oft in einem Reparatur-Café Kuchen ausgegeben wird (z. B. bei einem Treffen einmal im Monat ) ist auf eine gute persönliche Hygiene und Lebensmittelhygiene zu achten.

Weitere Hinweise zur Hygiene (PDF).

Wichtig: Im Vorfeld bitte immer die amtliche Lebensmittelüberwachung vor Ort kontaktieren. Eine Liste der 51 Lebensmittelüberwachungsämter bzw. Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter der Kreisbehörden in NRW ist abrufbar unter:
www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/verbraucher/sicherheit/pdf/Lebensmittelueberwachungsaemter.pdf


Ein Reparatur-Café bekannt machen

Eine gute Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig und sorgt dafür, dass Gäste auf die Reparatur-Initiative aufmerksam werden. Zusätzlich erfahren so  weitere Akteure und Institutionen, die durch materielle oder finanzielle Mittel das Reparatur-Café unterstützen möchten, von der Initiative.

Es gibt verschiedene Kanäle und Möglichkeiten über die Neugründung eines Reparatur-Cafés zu informieren.

  • Freunde und Bekannte lassen sich z.B. über soziale Medien und direkte Ansprache erreichen.
  • Um die Nachbarschaft und die Anwohner der Stadt oder des Bezirkes auf sich aufmerksam zu machen, lohnt es sich, Plakate und Flyer und eine Pressemitteilung zu verfassen und an die lokale Presse heran zu treten. Die meisten Lokalzeitungen berichten gerne über bürgerschaftliches Engagement vor Ort. Eine Eröffnung ist auf jeden Fall ein guter Aufhänger für einen Artikel in der Presse.

Weitere Hinweise für den Umgang mit Pressevertretern und zum Schreiben einer Pressemitteilung sind auf der Seite "Wie kommt unsere Initiative in die Medien? Tipps für die Pressearbeit" zu finden.

Tipp: Einen Infoabend organisieren
Bevor ein erster Termin stattfindet empfehlen wir, einen Infoabend anzubieten. Er kann dazu dienen, dass sich das Team weiteren Interessierten vorstellen kann. Je nach Bedarf können Vertreter aus umliegenden Reparatur-Cafés eingeladen werden, um ihre Erfahrungen zu teilen. Weitere mögliche Unterstützer, z.B. Vertreter aus Umweltverbänden oder paritätischen und Vereinigungen können ebenfalls zum Infoabend eingeladen werden und auf die entstehende, ehrenamtliche Initiative aufmerksam gemacht zu werden.


Links und nützliche Materialien

Für Einsteiger:

  • Ein Handbuch zur Gründung sowie schöne Vorlagen für Plakate bietet der Konsumentenschutz aus der Schweiz: https://repair-cafe.ch
  • Einen umfangreichen Leitfaden mit Checklisten sowie Anregungen zur kreativen Öffentlichkeitsarbeit stellt das Reparatur-Café in Oldenburg zur Verfügung: https://www.uni-oldenburg.de

Für Initiatoren:

  • Das Netzwerk Reparatur-Initiativen der Stiftung "anstiftung" bietet umfassende Hilfestellungen und etliche Vorlagen zum Aufbau und dem Betrieb einer Reparatur-Initiative: www.reparatur-initiativen.de
  • Infos zu Reparatur-Cafés und ein kostenpflichtiges Starter-Paket für Interessierte bietet die Repair-Café Community über: https://repaircafe.org

Für mehr Aufmerksamkeit:

  • Viele nützliche Hinweise zum Themenkomplex Öffentlichkeitsarbeit bietet das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen (EPN Hessen) e.V.: www.epn-hessen.de
     

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