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Klimagesunde Schulverpflegung

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Gesund essen, Klima schützen – MehrWert NRW erprobt gemeinsam mit vier Modellschulen Kriterien für eine klimagesunde Schulverpflegung.

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Wie kann das Speisenangebot in Schulküchen so gestaltet werden, dass es gesund ist und zugleich CO2 eingespart werden kann? Und wie macht man Jugendlichen klimafreundliches Essen schmackhaft? Darum geht es beim Angebot "Klimagesunde Schulverpflegung" im Projekt MehrWert NRW.

Plakat der Aktion "Probier mal Klimaschutz!"

Vier weiterführende Schulen – die Elly-Heuss-Knapp-Schule Duisburg, die Janusz-Korczak-Gesamtschule Neuss, die Robert-Jungk-Gesamtschule Krefeld sowie das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium Wuppertal – sind als Modellschulen dabei. Sie möchten nicht nur CO2-Einsparpotenziale in ihren Mensen aufspüren, sondern auch erfahren, wie sie mehr Internationalität auf die Teller bringen und die Akzeptanz von vegetarischen und vollwertigen Gerichten erhöhen können. Denn Gemüse, Salat und Obst stehen bei den Schülerinnen und Schülern in Konkurrenz zu Burgern, Pizza und Co.

In einem ersten Schritt lassen sich die beteiligten Schulen und ihre Lieferanten von den MehrWert-Expertinnen quasi in die Töpfe gucken: Speisepläne und Verpflegungssysteme werden analysiert und optimiert. Wie werden beispielsweise die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung berücksichtigt? Sind vegetarische Gerichte genauso schmackhaft und vielfältig vertreten wie solche mit Fleisch? Ist das Essen ansprechend angerichtet und trifft es den Geschmack der Schülerinnen und Schüler?

Kriterien für eine klimagesunde Schulverpflegung werden in den Schulen dann auch praktisch erprobt. Mit Themenwochen und Probieraktionen soll der Appetit auf Klimaschutz bei den Jugendlichen geweckt werden. Die Ergebnisse und Erfahrungen werden zusammengefasst und über die Verbraucherzentrale NRW anderen Akteuren zugänglich gemacht.

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