Was ist klimafreundlicher: Baumwolle oder Polyester & Co?

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Wenn du zwischen Kunstfaser und Baumwolle wählen möchtest, ist Bio-Baumwolle die klimafreundlichere Alternative. 

Kleidung auf einer Kleiderstange
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Polyester, Polyamid oder Polyacryl belasten Umwelt und Klima

  • Für die Produktion von Kunststoffen wird viel Öl gebraucht.
  • 35 Prozent des Mikroplastiks in Meeren wird durch synthetische Textilfasern verursacht.

Konventionelle Baumwolle nicht unbedingt besser

  • Verursacht extrem hohen Wasserverbrauch: rund 10.000 Liter für ein Kilo Baumwolle.
  • Beim Anbau werden viele Pestizide gespritzt. Obwohl Baumwolle nur 2,5% der weltweiten Anbaufläche ausmacht werden 16% der produzierten Insektizide dort versprüht.

Klimafreundlicher ist Bio-Baumwolle

Wenn du zwischen Kunstfaser und Baumwolle wählen möchtest, ist Bio-Baumwolle die klimafreundlichere Alternative. Hier werden weniger Wasser und Pestizide verbraucht.

Achte auch auf neue umweltfreundliche Fasern wie Lyocell (häufig auch Tencel). Noch umweltfreundlicher im Anbau sind Hanffasern.

Öko-faire Kleidung kannst du an Siegeln erkennen. Welche es gibt und was sie bedeuten, erfährst du auf der Website der Verbraucherzentrale NRW. 👉 www.verbraucherzentrale.nrw/faire-kleidung

Kleidung gut pflegen, damit sie lange hält

Am klimafreundlichsten ist es, wenn du deine Kleidung gut pflegst und lange trägst, an andere weitergibst und möglichst viele Kleidungsstücke Second Hand kaufst.


In jedem Produkt, das wir kaufen und nutzen, stecken Rohstoffe und Energie. Das belastet Klima und Umwelt. Umso wichtiger, dass Lebensmittel, Gebrauchsgüter und Kleidung nicht leichtfertig entsorgt werden. → Über die Aktion GlücksTaten

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