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"Man will es nicht mehr hergeben"

Matthias Rheinlaender, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, ist vollauf zufrieden mit seinem E-Lastenrad. Für ihn ist es "der beste und vernünftigste Weg, in die Elektromobilität einzusteigen".

Ein Mann mit Helm und auf seinem E-Lastenrad.
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Warum haben Sie sich für ein Elektrofahrrad entschieden?

Ich hatte keine Lust mehr, bei schönem Wetter im Stau zu stehen. :-)

Was war Ihnen beim Kauf Ihres E-Lastenfahrrads wichtig?

Es sollte zügig sein und Stauraum für alltägliche Fahrten bieten.

Wie haben Sie Ihr Elektrofahrrad ausgewählt?

Ich habe Messen besucht und im Internet recherchiert.

Beschreiben Sie bitte anschaulich zwei typische Szenarien, in denen Sie Ihr Elektrofahrrad im Alltag nutzen.
  • Der Weg zur Arbeit ist für mich ein klassisches Szenario für mein E-Lastenfahrrad. Mit der Ladefläche habe ich genug Stauraum, um allerhand Alltägliches dabei zu haben. Dinge, die bei anderen Pendlern halt immer so im Kofferraum verschwinden.
  • Es gibt nur wenig, was man bei einem Lastenfahrrad nicht mitnehmen kann. Einmal hatte ich eine knapp drei Meter hohe Zimmerpflanze dabei. Die hätte wahrscheinlich nur schwer in einen Kleinwagen gepasst...
Wie funktioniert das mit dem Laden – auch unterwegs?

Ich habe immer zwei Akkus dabei, mit denen ich bei meinem S-Pedelec gut 60 Kilometer weit komme. Wird es dann doch mal ein längere Strecke, kann man durch einfaches googeln Ladesäulen auf dem Weg finden. Geschäfte, Tourismus-Informationen, Rathäuser, Bäcker -  viele haben Ladesäulen oder Steckdosen für E-Radler. Mein Tipp für einen langen Lade-Zwischenstopp auf Reisen: ein Besuch im Schwimmbad/Sauna.

Was mögen Sie an Ihrem Elektrofahrrad?

Man fühlt sich nicht mehr so sehr als störender Teil im Stadtbild wie in einem Auto. Außerdem enden fast alle Begegnungen mit anderen Verkehrsteilnehmer mit einem Lächeln.

Was nervt Sie an Ihrem Elektrofahrrad? Welche Nachteile sehen Sie?

Die mangelnde Kooperationsbereitschaft von Herstellern, sich auf Kundenwünsche und Interessen einzulassen. Das ist aber wahrscheinlich dem Umstand geschuldet, dass sie aktuell mit einer großen Nachfrage zu kämpfen haben.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihrem Elektrofahrrad im Straßenverkehr gemacht?

Durchweg ganz gute. Ich empfehle S-Pedelec-Fahrern, das Kennzeichen zu montieren, damit man von anderen Verkehrsteilnehmern richtig eingeschätzt werden kann.
Das Verkehrsministerium könnte noch bei einigen Regularien umdenken.

Inwiefern wurden Ihre Erwartungen an ein Elektrofahrrad erfüllt, nicht erfüllt oder übertroffen?

Meine Erwartungen wurden erfüllt und übertroffen.

Würden Sie sich nochmal zum Kauf eines E-Bikes entschließen?

Ja, absolut! Es ist der beste und vernünftigste Weg, in die Elektromobilität einzusteigen und selbst an der Verbesserung einer lebenswerten Stadt mitzuwirken.

Was möchten Sie am Thema interessierten Menschen sonst noch mitteilen?

Einfach mal ein E-Lastenrad ausprobieren. Am besten für einen ganzen Tag, damit man sich auch ein bisschen auf dem Rad einlebt. Danach will man es nicht mehr hergeben, versprochen!

Einfach mal ein E-Lastenrad ausprobieren.
Danach will man es nicht mehr hergeben!
Ich empfehle S-Pedelec-Fahrern, das Kennzeichen zu montieren, damit man von anderen
Verkehrsteilnehmern richtig eingeschätzt wird.
Einmal hatte ich eine knapp drei Meter hohe Zimmerpflanze dabei. Die hätte wahrscheinlich
nur schwer in einen Kleinwagen gepasst.

Wir danken und wünschen gute Fahrt!

Matthias Rheinlaender und sein E-Bike.

Ein Lastenrad zur Probe leihen? Das geht inzwischen in vielen Städten ganz kostenlos.
Wo es freie Lastenräder in NRW gibt, zeigt unsere → Initiativenkarte

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