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"GlücksTaten" gehen weiter

Stand:

Noch bis einschließlich Oktober 2019 gibt es die Aktion zum wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln.

Drei Personen halten ein Banner mit der Aufschrift GlücksTaten

"GlücksTaten" in Kamen

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Ob im eigenen Haushalt oder in Gemeinschaft mit anderen: Es gibt viele Möglichkeiten, bewusst und wertschätzend mit Lebensmitteln umzugehen. Darauf macht die Aktion "GlücksTaten" aufmerksam, die die Verbraucherzentrale NRW im Rahmen des MehrWert-Projekts gestartet hat. Landesweit erhalten Verbraucherinnen und Verbrauchern seit Ende Mai 2019 Anregungen zu einem nachhaltigen Lebensmittelkonsum. Die Themen reichen von der Vermeidung von Abfällen bis zum gemeinsamen Gärtnern, Anbauen und Ernten. Außerdem werden lokale Initiativen wie beispielsweise Foodsharing oder Solidarische Landwirtschaften vorgestellt, Diskussionen mit interessierten Akteuren organisiert und kreative Ideen in die Tat umgesetzt.

Obst- und Gemüsebörse, Foodsharing-Frühstück und Vernetzungstreffen

Beispiel Troisdorf: Dort hat Gabi Bock, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale NRW, eine Obst- und Gemüsebörse ins Leben gerufen. Diese bringt Gartenbesitzer, die mehr Obst und Gemüse haben, als sie verwerten können, mit Menschen zusammen, die es gerne ernten möchten. Denn Früchte, Gemüse und Salat sind viel zu wertvoll, um am Baum, Strauch oder im Beet zu verfaulen.

In Kamen lud Umweltberaterin Jutta Eickelpasch interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher gemeinsam mit Foodsharing, der Fairtrade-Gruppe sowie dem Klimamanager der Stadt Kamen zu einem besonderen Frühstück ein: Im städtischen Pavillon wurden "gerettete" Lebensmittel, die der Handel aussortiert hatte, sowie fair gehandelten Produkte aufgetischt und gemeinsam genossen.

In Iserlohn gab es auf Einladung von Umweltberater Bernhard Oberle ein Vernetzungstreffen mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Initiativen, Gruppen und Einrichtungen. Diskutiert wurden Möglichkeiten, den Wert von Lebensmitteln stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und gegen Verschwendung anzugehen.

Mit richtiger Lagerung gegen Lebensmittelverschwendung

Auf Wochenmärkten, bei Umwelttagen und Stadtfesten tauschten sich Menschen anhand eines Bodenplakats darüber aus, was sie bereits für die Wertschätzung von Lebensmitteln tun – oder noch tun möchten. Ganz hoch im Kurs: Die richtige Lagerung von frischen Produkten, damit diese nicht unansehnlich werden oder verderben und deswegen weggeworfen werden müssen. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher bevorzugen wegen kurzer Transportwege saisonale Ware aus der Region und wollen so auch zum Klimaschutz beitragen.

Noch bis Oktober gibt es an verschiedenen Orten in NRW „GlücksTaten“-Aktionen der Beratungsstellen und Umweltberatungen der Verbraucherzentrale NRW. Hier geht's zur Terminübersicht

Viele weitere Informationen, wie man sich in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Kirchengemeinde oder in einer Initiative für die Wertschätzung von Lebensmitteln einsetzen kann, stellt das MehrWert-Projekt online bereit unter www.mehrwert.nrw/glueckstaten.

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